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Mitglieder im Mühlenverein MV - Nordvorpommern, Rügen

Öffnungszeiten bestimmter Mühlen, feststehende Termine

Windmühle Klockenhagen
geregelte Öffnungszeiten von April bis Oktober
9.00 - 17.00 Uhr täglich

Windmühle Steinhagen

Der achteckige Erdholländer mit drei Fachwerkgeschossen ist mit über 250 Jahren eine der ältesten Holländerwindmühlen des Landes. Das Baujahr datiert nach einer geschnitzten Inschrift auf 1752. 1939 wurde eine Stromleitung in die Mühle gelegt. Als nach wiederholten Sturmschäden 1955 kein Windbetrieb mehr möglich war, wurde ein Elektromotor eingebaut. Zwischenzeitlich war die bis 1948 im angrenzenden Wohnhaus betriebene Bäckerei stillgelegt worden. Mit Pferd und Wagen zog der Müller über die Dörfer, um von den Bauern das Korn zu holen und ein paar Tage später Schrot und Mehl zu bringen.

Windmühle Steinhagen

1960 wurde die Mühle mit der LPG-Gründung stillgelegt. Es wurde nur noch gelegentlich geschrotet. Der Verfall setzte ein, doch am Ende der 1970er Jahre wurde sie als "Denkmal einer vorindustriellen Produktionsweise“ restauriert. bis 1984 war die Verkleidung erneuert worden, die Flügel waren wieder funktionsfähig. Teile der im Inneren erhaltenen Technik stammen teilweise noch von der Ersrausstattung im Jahr 1752. Mit Hilfe der Flügel wurde in der Schauanlage gemahlen.
Nach der "Wende" wurde die Mühle an den alten Eigentümer zurückgegeben, der sie weiterhin als Schauanlage betrieb. 1999 mußten die Flügel aus Sicherheitsgründen abgenommen werden. Seit 2003 setzt ein örtlicher Mühlenverein die Restaurierung und den Betrieb der Schauanlage fort.

Trägerschaft
Mühlenverein Steinhagen e.V.
Ansprechpartner
c/o Schule Steinhagen
Schulstraße 2, 18422 Steinhagen
Telefon: 038327 60649
email: Kasi-Wegert@t-online.de

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Windmühle Klockenhagen

Windmühle Klockenhagen

Die älteste Nachricht von einer Windmühle in Klockenhagen stammt aus dem Jahr 1332. Von ihren bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts arbeitenden Nachfolgern ist nichts mehr vorhanden. Die Bockwindmühle, die heute im Freilichtmuseum steht, wurde 1980 in Groß Ernsthof abgebaut, wo sie 1795 errichtet worden war.
Vor der Umsetzung erfolgte ein genaues Aufmaß. Der Mühlenkasten verfügt über zwei Stockwerke und einen Dachraum. Er ist, wie für Bockwindmühlen namengebend, auf einem Bockgestell drehbar gelagert. Der Kasten wurde mit Hilfe eines Sterts bewegt.
Von 1982 bis 1988 wurde die Mühle in Klockenhagen wieder aufgebaut. Sie erhielt neue Flügel von 8,55 m Länge und 1,80 m Breite, die für eine Besegelung ausgelegt sind. Die Technik wurde nur teilweise wieder eingebaut.

Trägerschaft
Museum Klockenhagen
Ansprechpartner
Heiner Morgenroth
Mecklenburger Straße 57, 18311 Klockenhagen
Telefon: 038321 2775

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